Mittwoch, Dezember 17, 2008

Kilometerfresser.

Ich kann mich nicht mehr an den genauen Anlass erinnern, aber am Samstag während der Sportschau wollte ich plötzlich wissen, wessen Fans in der ersten Liga eigentlich die meisten Kilometer fahren müssen, um bei allen Auswärtsspiele ihres Lieblingsteams dabeisein zu können (falls sie aus derselben Stadt wie der Klub kommen).

Vielleicht interessiert es ja sonst noch jemanden, deswegen kommt hier kommt die Rangliste mit den Infos Gesamtkilometer und Durchschnittswert. "Gemessen" habe ich die jeweiligen Entfernungen zwischen allen 18 Städten übrigens mit Google Maps.

1. München, 9443 km, 555 km
2. Cottbus, 8668 km, 542 km
3. Berlin, 8035 km, 473 km
4. Stuttgart, 7148 km, 420 km
5. Hamburg,6942 km, 408 km
6. Karlsruhe, 6606 km, 389 km
7. Hoffenheim, 6353 km, 374 km
8. Bremen, 5641 km, 353 km
9. Wolfsburg, 5817 km, 342 km
10. Frankfurt, 5344 km, 314 km
11. M'gladbach, 5302 km, 312 km
12. Hannover, 5164 km, 304 km
13. Köln, 4930 km, 290 km
14. Bielefeld, 4895 km, 288 km
15. Leverkusen, 4831 km, 284 km
16. Schalke, 4756 km, 280 km
17. Bochum, 4701 km, 277 km
18. Dortmund, 4562 km, 268 km

Die "Abstiegsplätze" belegen wenig überraschend die Ruhrgebiets-Vereine. Auf Platz eins steht München, von dem sich alle anderen ganz weit fernhalten (wer kann es ihnen verdenken?), Cottbus ist ähnlich weit ab vom Schuss.

Die kürzeste Distanz zwischen zwei Orten ist übrigens die zwischen Bochum und Schalke, die beiden trennen lediglich 16 Kilometer. Am weitesten müssen Hamburger und Münchener fahren, wenn sie die jeweils gegnerische Partei besuchen: Satte 775.000 Meter liegen zwischen Hansestadt und Bayern-Kapitale. Ham wa wieder was gelernt, das eigentlich keiner so genau wissen muss ...

Kommentare:

jo hat gesagt…

Sehr schön! Hehe... Das war aber auch eine ganz schöne Arbeit, oder!?
Danke für dieses unnütze aber irgendwie doch interessante Wissen!
Das Foto finde ich auch sehr treffend! Gute Idee!

jensen hat gesagt…

So was kommt dabei raus, wenn man als Hochschul-Hiwi während der Arbeitszeit zu wenig zu tun hat. Gut für's Bloggen, der Job!

marco hat gesagt…

Mannomann, sauber recherchiert, hehe!