Posts mit dem Label in eigener Sache werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label in eigener Sache werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, Dezember 21, 2008

Frohes Fest und guten Rutsch.

Die Sofa-Experten machen ein paar Tage Weihnachts- und Neujahrsurlaub und wünschen allen Lesern entspannte Feiertage sowie ein frohes neues Jahr!

Mögen die Geschenke reichlich sein und euer Lieblingsclub das erreichen, was ihr euch für 2009 wünscht.

Wir sagen tschüss 2008 und bis nächst' Jahr!


(Zum Bild: Ich sehe mit Weihnachtsmann-Mütze einfach nicht so toll aus, deshalb habe ich Mesut Özil für unser diesjähriges Grußfoto verpflichtet. Ich hoffe, es gefällt.)

Dienstag, Dezember 16, 2008

Mannschaftsbaukasten.

Hui, das war einmal mehr eine viel zu lange Pause. Jetzt habe ich aber wieder einen richtig schönen Grund zum Bloggen. Ich könnte nämlich euer aller Hilfe gut gebrauchen.

Worum es ganz genau geht, will ich erst einmal nicht verraten, nur soviel: Gleich kommt eine Liste mit 17 Feldspielern verschiedener Jahrzehnte, aus denen eine halbwegs vernünftige Aufstellung (ob 4-4-2, 4-3-3, 3-4-3 oder sonstwas ist egal) enstehen soll. Zehn Mann müssen verbraten werden, der Rest kommt auf die Ersatzbank. Es gibt leider ein Überangebot an Offensivkräften, dafür ist Kreativität bei der Besetzung der Verteidigung gefragt.

Vorschläge für Formationen bitte in die Kommentare, vielen Dank!

Hier die Liste in alphabetischer Reihenfolge:

Michael Ballack
Paul Breitner
Thomas Doll
Stefan Effenberg
Falko Götz
Uli Hoeneß
Carsten Jancker
Ulf Kirsten
Florian Kringe
Marcel Maltritz
Günter Netzer
Dieter Schatzschneider
Andrij Schewtschenko
Jan Schlaudraff
Uli Stielike
Davor Suker
Andreas Thom

Dienstag, November 18, 2008

Buchtipp: "Grün-weißes Wunderland".

Die Bremer Journalisten Olaf Dorow und Sven Bremer haben ein Buch über Werder Bremen geschrieben und ich habe es gelesen.

Meine selbstverständlich ehrliche und sehr positive Meinung zu "Grün-weißes Wunderland" findet sich nun im Blog von bremen4u - inklusive Verlosung.

Ich war zu faul, für die Sofa-Experten noch einen Text zu schreiben, daher nur der Link. Bitte seht es mir nach!

Mittwoch, November 12, 2008

Hamburg callin’.

Ich hatte den Herrn Dr. Selzsam, seines Zeichens glühender Anhänger des einzig wahren Hamburger Fußballclubs, gebeten, doch bitte mal die zehn besten Argumente für regelmäßige Stadionbesuche bei seinem Lieblingsverein vom Kiez aufzulisten. Herausgekommen ist die folgende Liebeserklärung an Braun-Weiß, die ich äußerst überzeugend finde. Danke übrigens auch für die Blumen im Prolog, lieber Doktor!

Der Sofa-Experte Jensen siedelt demnächst von Bremen nach Hamburg über. Links der Weser ist das natürlich ein schmerzlicher Verlust, doch die Elbestadt kann sich freuen. Fußballtechnisch dürfte für die Hamburger dann auch etwas zu verdienen sein, denn ganz ohne Stadionbesuche in der künftigen Wahl-Heimatstadt wird der Gute wohl kaum auskommen. Wo er nicht hingeht, ist nicht zuletzt aufgrund des Gestanks der nahen Müllverbrennungsanlage bereits klar. Doch damit Jensen am Ende nicht bei Altona oder Eintracht Norderstedt landet, werde ich hier mal die zehn wichtigsten Gründe für regelmäßige Besuche am Millerntor bereitstellen. Aus tiefer Überzeugung und großer Wehmut übrigens, doch das ist eine andere Geschichte. Also los:

Nummer 10: Die Ruhe
Am vergangenen Spieltag haben die Hamburger Fans, wie auch ihre Kollegen aus Freiburg, gezeigt, dass sie durchaus schweigen können. Das ganze war zwar nur eine Aktion gegen fanfeindliche Anstoßzeiten, aber dennoch: Auf einen regelmäßigen Weserstadion-Besucher muss diese Ruhe heimisch wirken. Das Potential zur Schweigsamkeit dürfte daher bei der Eingewöhnung am Millerntor sehr hilfreich sein und liefert den ersten Pluspunkt.

Nummer 9: Das Sofa
Jensen ist Sofa-Experte. Am Millerntor werden in den kommenden Jahren nach Plan des „Fan-Präsidenten“ Cornelius Littmann ganz unzotig „Separées“ getaufte Logen eingerichtet, in denen man auch halb wohnen können soll. Für ein Sofa ist da natürlich auch Platz. Der Vorteil liegt auf der Hand.

Nummer 8: Die Wärme
Nach dem Aufstieg hat sich der FC Sankt Pauli eine Rasenheizung gegönnt. Das bedeutet: Nie wieder Eis und Schnee. Soweit ich mich erinnere, war das ja besonders für Bremer ein ganz wichtiger Punkt bei der Entwicklung des Fußballsports auf Sankt Pauli.

Nummer 7: Der Antifaschismus
Was Werders Fanszene am vergangenen Spieltag völlig zurecht viel Lob eingebracht hat, wird bei Sankt Pauli bekanntermaßen schon länger praktiziert: Nazis müssen draußen bleiben. Und zum Eigenschutz auch besser auf etwas Abstand vom Stadtteil… Der Vorteil für Jensen am Millerntor: Wenn es doch mal einen Zwischenfall gibt, regelt sich das in der Regel ohne dass der Fanbetreuer die Polizei ruft, die dann die eigenen Leute mit Pfefferspray eindeckt. Der Vorteil ist im wahrsten Sinne des Wortes augenscheinlich.

Nummer 6: Erfolgsfanfreiheit
Auch wenn es in letzter Zeit steil bergauf ging mit dem magischen FC, Platz sieben in Liga zwei und das sträfliche Fehlen von Lechner, Sako und Co. in Doppelpass-Runden, in Panini-Sammel-Alben und auf Bravo-Sport-Postern hält die Erfolgsfangemeinde auf Abstand. Auch nach vier Auswärtsniederlagen in Folge fordern daher immer noch die wenigsten die sofortige Köpfung des gesamten Trainer-Teams. Hat was Entspannendes.

Nummer 5: Die Abwechslung
Auch wenn der Spielbetrieb in Liga zwei den Champions League verwöhnten Fan nicht immer direkt zu 90-minütigen Jubelstürmen hinreißt, ist ein Besuch am Millerntor immer mit großer Spannung verbunden. Welche Tribünenteile sind wohl in den letzten zwei Wochen dazu gekommen? Wo fährt der „Fan-Präsident“ diesmal medienwirksam mit dem Abriss-Bagger vor, obwohl die Verträge für die neue Tribüne noch längst nicht stehen, wo reckt sich das nächste Stahlrohr-Monster von Kurve in den Hamburger Himmel? Wer da nicht aufgeregt ist…

Nummer 4: Das Bier
Hat Herz. Schmeckt. Und gibt es noch ohne eigene Stadionwährung. Auch wenn das knapp war.

Nummer 3: Die Ölsardine
Heute kann es regnen, stürmen oder schneien, denn du bist ja selbst schon – warm wie Sonnenschein. Wie das kommt? Nachdem der FC Sankt Pauli 2005/2006 eine recht erfolgreiche Saison im DFB-Pokal spielte, fiel einigen Fernsehzuschauern mit DFB-Funktion auf, dass in der elektrisierten Masse gar keine Schneisen zu erkennen waren. Seitdem wurde der Verein gezwungen, die Aufgänge freizuhalten. Seitdem haben sich im Stadion zwei Dinge geändert: Es gibt mehr Ordner und weniger Platz zum Stehen. Gerade bei den besser besuchten Spielen, also im Prinzip bei allen, die keine Freundschafts- oder U-18-Länderspiele sind, erzeugt die Nähe zum bisher meist unbekannten Nachbarn daher nicht nur soziale Wärme. Mit etwas Glück lässt sich so auch noch die ein oder andere legale bis semilegale Droge konsumieren – als Dusche oder als Schwade.

Nummer 2: Der Totenkopf
Auch wenn Spätaussiedler aus ehemaligen Sowjetrepubliken aufgrund des von der Hausbesetzerszene ins Stadion geschleppten Symbols der Freibeuter der Liga teilweise noch heute eine Verbindung zur SS vermuten, haben sich die Kleidungsstücke in Alltag und alternativen Stadtteil- und Musiksümpfen bestens bewährt. Damit auf zu linken Pfaden zu wandeln, braucht aber niemand befürchten. Das Logo wurde wie alle Merchandising-Artikel zu 90 Prozent an eine Vermarktungsagentur verkauft, die das Symbol der Rebellion nach den Regeln des Marktes politisch korrekt kapitalisiert. Che Guevara lacht auch gern von Fanutensilien, selbst kubanische Nationalflaggen haben es inzwischen in die Höhle der Anti-Nationalen geschafft. Das nennt man dann Kult.

Nummer 1: Die Fans
Trotz allem Kult und aller Ironie zum Schluss doch noch die Liebeserklärung. Denn es gibt auch wirklich noch viele Gute im und am Millerntor. Bekloppte Abendblatt-Bye-Bye-Bayern-Winkehände mit eigenen Bye-Bye-Littmann-Winkern zu kontern, ein Fanbetreuer, der zusammen mit dem Stadion-Sicherheitschef mangels versagter Polizei-Unterstützung zu zweit in den Chemnitzer Fanblock geht, um eine Nazi-Fahne abzumontieren, ein Sport- und Softporno-Sender, der sich über seinen Sprecher aus verletztem Stolz über Fanproteste gegen von ihm initiierte Spieltagszerstückelungen in der lokalen Boulevard-Presse ausheult, ein organisierter Fanmarsch mit 8000 Menschen gegen eine Polizei-Aktion gegen den Fanladen und jedes Heimspiel eine riesige Choreo – all das hat schon was. Und wenn auswärts ein paar faschistoide Rostocker hupen, hagelt’s auch mal Gürtel. Das ist mein Sankt Pauli. Wer Fußball mag, wer Fankultur ohne Atzengeballer mag und wer Emotionen mag, der ist hier richtig. Also lass es dir nicht entgehen, Jensen!

Samstag, November 01, 2008

Muss man gesehen haben (1).

Nachdem es hier gestern um eine hässliche Seite des Fußballs ging, beschäftigen wir uns heute und in Zukunft regelmäßig mit einer besonders schönen. "Muss man gesehen haben", die neue Sofa-Experten-Rubrik, sollte erst "Aktion der Woche" heißen, das war mir dann aber doch zu langweilig. Allerdings weist der ursprünglich vorgesehene Titel sehr gut darauf hin, worum es gehen soll: Um Hingucker aus der Welt des Sports, nicht nur Fußball, seien es schöne Tore, bekloppte Jubelarien oder sonstwas.

Die Debüt-Ausgabe hat gleich zwei Leckerlis aus den vergangenen Tagen zu bieten, einen Wahnsinnstreffer aus Frankreich und eine sensationelle Torvorbereitung aus England, mit der es ohne weiteres Geschnacke auch endlich losgeht:



Eine Vorlage von Dimitar Berbatov für seinen Kollegen Cristiano Ronaldo zum 2:0 von Manchester United gegen West Ham. Der Kommentator nimmt die Worte "genius" und "brilliant" und "impossible" in den Mund und mehr muss dazu auch nicht gesagt werden, finde ich. Noch ein paar Mal angucken, staunen und dann setzen wir noch einen obendrauf:



Rémy Maréval schießt seinen Verein FC Nantes mit 1:0 gegen Olympique Marseille in Führung. Keine Ahnung, was der Kommentator da von sich gibt, aber er klingt noch ein bisschen euphorischer als sein Kollege von der Insel. Ich wage zu behaupten, so perfekt trifft ein Fußballer sein Hauptarbeitsgerät - wenn überhaupt - nur ganz selten im Leben.

Mit diesem Kracher verabschiedet sich "Muss man gesehen haben" für diese Woche. Schaut mal wieder rein, gibt sicher auch in den Ausgaben einiges zu staunen. Acj ja, Vorschläge für zukünftige Folgen bitte in den Kommentaren hinterlassen. Danke!

Freitag, Oktober 31, 2008

Voll gemein.

Lange ist hier nichts oder zumindest nicht viel passiert. Das soll sich ändern - ich habe mir vorgenommen, wenigstens halbwegs zur Veröffentlichungsfrequenz vor der "großen Pause" zurückzukehren.

Den Anfang macht heute ein Eintrag mit einem Link ausgerechnet zu einer Bildergalerie auf bild.de, über den ich einerseits, das muss ich zugeben, gelacht habe, der andererseits aber auch fast schon ein bisschen zu gemein ist.

Was haltet ihr, geschätzte Leser (falls es euch überhaupt noch gibt), davon? Darf man durchaus respektable Kicker wie Valderrama oder Rooney als Mitglieder der "Hässlichsten Mannschaft der Welt" verspotten? Ich wäre mal für eine Aufstellung der hässlichsten Chefredakteure der Welt. Da wäre Kai Diekmann mit Sicherheit in der Startelf.

Samstag, Juli 12, 2008

Nicht viel.

Ich hatte heute die große Freude, dem Fünf-zu-null-Testspielsieg Werders beim VfL Oldenburg beizuwohnen. Was ich da erlebt habe, steht schon in einem Blogeintrag - allerdings nicht hier, sondern drüben im Citytalk von bremen4u.

Hier ist momentan leider nicht viel los, das Sommerloch hat uns Sofa-Experten doch ein bisschen verschluckt. Ich gelobe für die kommende Woche Besserung! Da geht bald wieder was, bitte Geduld.