Akuter Zeitmangel bei mir, sorry.
Deshalb kein eigener Beitrag, sondern nur der Verweis auf den Blog "Der Kommentator" des Kollegen Miro, wo er heute den Kommentatoren von ARD und ZDF, die bei den bisherigen 30 Spielen der EM im Einsatz waren, ein recht ausführliches Zeugnis ausstellt.
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Samstag, Juni 28, 2008
Montag, Juni 16, 2008
Auf den Mund geschaut.
Wir Sofa-Experten regen uns gerne über die bei der EM gezeigten beziehungsweise gehörten Leistungen der ARD- und ZDF-Moderatoren und -Kommentatoren auf und auch sonst liest man in der deutschen Sport-Blogosphäre vielerorts Kritisches über Kerner, Beckmann, Wark, Poschmann und Co.
Leider viel zu spät habe ich nun entdeckt, dass Stern online jeden Tag eine EM-Fernsehkritik bringt, mit deren Beobachtungen und Meinungen ich größtenteils übereinstimme. Kann man gut lesen und sich darin bestätigt fühlen, die Leistung von Wolf-Dieter P. gestern Abend mal wieder richtig schlecht gefunden zu haben.
Leider viel zu spät habe ich nun entdeckt, dass Stern online jeden Tag eine EM-Fernsehkritik bringt, mit deren Beobachtungen und Meinungen ich größtenteils übereinstimme. Kann man gut lesen und sich darin bestätigt fühlen, die Leistung von Wolf-Dieter P. gestern Abend mal wieder richtig schlecht gefunden zu haben.
Mittwoch, Juni 11, 2008
Warkhalsige Kommentare.
Eine überschriftliche Hommage an Dr. Selzsam. Aber darum geht's eigentlich gar nicht.
Vielmehr möchte ich an dieser Stelle festhalten, wie dick Thomas Wark heute meine prä-europameisterschaftliche Kritik an seinen Leistungen als Live-Kommentator unterstreicht.
Gerade spielt Portugal gegen Tschechien. Es steht eins zu eins. Als die Tschechen den Ausgleich machten, sagte Wark Folgendes: "Die Portugiesen mussten gerade zum ersten Mal realisieren, dass sie nicht unverwundbar sind - und dass, obwohl viele Fachleute sie nach dem ersten Auftritt zu Geheimfavoriten erklärt haben."
Is' klar, nach den ganzen schlechten Auftritten in den letzten Jahren musste sich Portugal erst mal die (Geheim)Favoriten-Rolle erspielen. Und unverwundbar? Stimmt, die dachten sicher, ohne auch nur das klitzekleinste Gegentor durchs Turnier zu spazieren.
Außerdem sprach er von einem Trend Richtung "torreiche EM", was mich an meinen Eintrag von gestern denken ließ.
Während der ganzen ersten 45 Minuten nervte der ZDF-"Experte" darüber hinaus mit einer völlig falschen Aussprache des Namens Pepe. Laut Wark heißt der portugiesische Abwehrspieler nämlich Päpp oder so ähnlich. Gruselig.
Wer das jetzt alles für Erbsenzählerei hält, der hat vielleicht sogar ein bisschen recht. Andererseits habe ich keine andere Chance, als diesem Quatschkopf zuzuhören, wenn ich das Spiel mit Ton sehen möchte. Das ist gemein - da werde ich mich wohl ein bisschen aufregen dürfen. Und von meinen verschwendeten TV-Gebühren will ich erst gar nicht anfangen ... (Allergiker-Warnung: Der letzte Satz könnte Spuren von Ironie enthalten)
Vielmehr möchte ich an dieser Stelle festhalten, wie dick Thomas Wark heute meine prä-europameisterschaftliche Kritik an seinen Leistungen als Live-Kommentator unterstreicht.
Gerade spielt Portugal gegen Tschechien. Es steht eins zu eins. Als die Tschechen den Ausgleich machten, sagte Wark Folgendes: "Die Portugiesen mussten gerade zum ersten Mal realisieren, dass sie nicht unverwundbar sind - und dass, obwohl viele Fachleute sie nach dem ersten Auftritt zu Geheimfavoriten erklärt haben."
Is' klar, nach den ganzen schlechten Auftritten in den letzten Jahren musste sich Portugal erst mal die (Geheim)Favoriten-Rolle erspielen. Und unverwundbar? Stimmt, die dachten sicher, ohne auch nur das klitzekleinste Gegentor durchs Turnier zu spazieren.
Außerdem sprach er von einem Trend Richtung "torreiche EM", was mich an meinen Eintrag von gestern denken ließ.
Während der ganzen ersten 45 Minuten nervte der ZDF-"Experte" darüber hinaus mit einer völlig falschen Aussprache des Namens Pepe. Laut Wark heißt der portugiesische Abwehrspieler nämlich Päpp oder so ähnlich. Gruselig.
Wer das jetzt alles für Erbsenzählerei hält, der hat vielleicht sogar ein bisschen recht. Andererseits habe ich keine andere Chance, als diesem Quatschkopf zuzuhören, wenn ich das Spiel mit Ton sehen möchte. Das ist gemein - da werde ich mich wohl ein bisschen aufregen dürfen. Und von meinen verschwendeten TV-Gebühren will ich erst gar nicht anfangen ... (Allergiker-Warnung: Der letzte Satz könnte Spuren von Ironie enthalten)
Dienstag, Juni 03, 2008
Die deutschen EM-Stimmen.
Die beste Nachricht zuerst:Zum Glück bleiben uns allen bei der Europameisterschaft Übertragungen von RTL wie bei der WM vor zwei Jahren erspart.
ARD und ZDF sitzen allein am Ruder, übertragen alle 31 Spiele. Die fünf Kommentatoren, die dazu auserkoren wurden, sämtliche Spiele mit ihren Expertisen zu versehen, sind auf Seiten des Ersten Deutschen Fernsehens Steffen Simon und Tom Bartels, beim ZDF Béla Réthy, Thomas Wark und Wolf-Dieter Poschmann.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit diesem Kader nur bedingt glücklich bin. Wolf-Dieter Poschmman ist beim Fußball zuweilen eine Zumutung, weil er oft einfach rüberkommt, als hätte er weniger Ahnung als der Durchschnittsfan mit Pulle Bier und Chipstüte zuhause auf dem Sofa.
Béla Réthy höre ich mir ganz gerne an, Thomas Wark dafür wieder nicht. Ich erinnere mich zum Beispiel, wie er das CL-Quali-Spiel Zagreb gegen Werder im vergangenen August kommentierte und mir tierisch auf den Keks ging. Warum, kann ich leider nicht sagen, und entschuldige mich für derart destruktive Kritik, sehe ich aber nun mal so.
Die ARD-Männer sind okay. Tom Bartels, dem die FAZ heute ein langes Portrait widmet, ist ein richtig Guter und gefällt mir in der Sportschau immer mit am Besten. Steffen Simon geht auch, vor allem, weil er im Gegensatz zu vielen Kollegen gerne mal den Mund hält und die Zuschauer in Ruhe das Spiel gucken lässt. An seiner Stelle hätte ich mir zwar eher Gerd Gottlob gewünscht, aber Simon passt schon. Immerhin bleibt uns Fernsehguckern bei diesem Turnier der sonst omnipräsente Beckmann erspart.
ARD und ZDF sitzen allein am Ruder, übertragen alle 31 Spiele. Die fünf Kommentatoren, die dazu auserkoren wurden, sämtliche Spiele mit ihren Expertisen zu versehen, sind auf Seiten des Ersten Deutschen Fernsehens Steffen Simon und Tom Bartels, beim ZDF Béla Réthy, Thomas Wark und Wolf-Dieter Poschmann.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit diesem Kader nur bedingt glücklich bin. Wolf-Dieter Poschmman ist beim Fußball zuweilen eine Zumutung, weil er oft einfach rüberkommt, als hätte er weniger Ahnung als der Durchschnittsfan mit Pulle Bier und Chipstüte zuhause auf dem Sofa.
Béla Réthy höre ich mir ganz gerne an, Thomas Wark dafür wieder nicht. Ich erinnere mich zum Beispiel, wie er das CL-Quali-Spiel Zagreb gegen Werder im vergangenen August kommentierte und mir tierisch auf den Keks ging. Warum, kann ich leider nicht sagen, und entschuldige mich für derart destruktive Kritik, sehe ich aber nun mal so.
Die ARD-Männer sind okay. Tom Bartels, dem die FAZ heute ein langes Portrait widmet, ist ein richtig Guter und gefällt mir in der Sportschau immer mit am Besten. Steffen Simon geht auch, vor allem, weil er im Gegensatz zu vielen Kollegen gerne mal den Mund hält und die Zuschauer in Ruhe das Spiel gucken lässt. An seiner Stelle hätte ich mir zwar eher Gerd Gottlob gewünscht, aber Simon passt schon. Immerhin bleibt uns Fernsehguckern bei diesem Turnier der sonst omnipräsente Beckmann erspart.
Sonntag, Dezember 02, 2007
Von dem möchte ich mal ein vollständiges Autogramm.
Friedrich Leonhard Ignatius Josef Maria Lamoral Balthasar Prinz von Thurn und Taxis.
So heißt er mit vollem Namen. Alleine "Maria Lamoral" wäre schon ein irrer Name ;-)
Schon seit langem amüsiere ich mich immer sehr, wenn FvTuT (oder besser gesagt FLIJMLBPvTuT --> könnte auch eine Stefan-Raab-Show sein) ein Werderspiel kommentiert. Erst jetzt habe ich allerdings herausgefunden, dass Spiele mit ihm noch besser wären, wenn ab und zu mal sein vollständiger Name insertiert werden würde. Bitte Premiere, verstümmelt diesen wunderbaren Kommentatoren in der Zukunft nicht mehr namentlich!
So heißt er mit vollem Namen. Alleine "Maria Lamoral" wäre schon ein irrer Name ;-)
Schon seit langem amüsiere ich mich immer sehr, wenn FvTuT (oder besser gesagt FLIJMLBPvTuT --> könnte auch eine Stefan-Raab-Show sein) ein Werderspiel kommentiert. Erst jetzt habe ich allerdings herausgefunden, dass Spiele mit ihm noch besser wären, wenn ab und zu mal sein vollständiger Name insertiert werden würde. Bitte Premiere, verstümmelt diesen wunderbaren Kommentatoren in der Zukunft nicht mehr namentlich!
Donnerstag, November 01, 2007
AndrEAsen oder AndreEsen?
So die Frage, die die detailverliebten Sprachfrikkler unter uns lange umhertrieb. Die Antwort: weder noch. Bei der Zusammenfassung der Pokalspiele im ZDF vom Mittwochabend wählte der Reporter (Ich bin mir nicht sicher, aber glaube, es war Rolf Töpperwien) diese Frage als Einstieg und beantwortete sie als bekennender Dänemark-Experte mit AndrÖÖsen. Dafür gebührt ihm Dank. Ob er den Namen dann derart übertrieben noch gefühlte 15-Mal wiederholen musste, sei dahingestellt.
Sonntag, Mai 20, 2007
"Schöne leere Worte"
Hier geht's zu einem sehr guten Spiegel-Artikel, der sich damit beschäftigt, dass die Privatsender bei ihren Sportübertragungen immer öfter auf bekannte Gesichter statt auf journalistische Qualität zu setzen, um damit gute Quoten zu erreichen.
Ich würde mir wünschen, dass diese Entwicklung noch häufiger öffentlich angeprangert wird und dass die dann hoffentlich entstehende Diskussion dazu führt, dass die Sender langsam wieder umdenken. So kann es nicht weitergehen, ansonsten wird es wohl nicht einmal beim Tiefpunkt Kai Pflaume bleiben.
Ich würde mir wünschen, dass diese Entwicklung noch häufiger öffentlich angeprangert wird und dass die dann hoffentlich entstehende Diskussion dazu führt, dass die Sender langsam wieder umdenken. So kann es nicht weitergehen, ansonsten wird es wohl nicht einmal beim Tiefpunkt Kai Pflaume bleiben.
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