Und das ist ja nicht eben neu. Aber was er sich gerade eben geleistet hat, versteh' ich nun gar nicht mehr. Die Anmoderation zum Spielbericht Werder-Cottbus in der Sportschau enthielt folgenden Satz: "... in einer Woche, die den Bremern an die Nieren ging..." - Für diejenigen, die nicht informiert sind: Ivan Klasnic verklagt Vereinsärzte, weil er der Meinung ist, sie hätten eine Nierenerkrankung nicht rechtzeitig erkannt und somit eine Transplantation erst unumgänglich gemacht.
Dumm, respektlos, ohne weitere Worte.
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Samstag, Mai 03, 2008
Montag, April 28, 2008
Ivan hat was zu sagen.
Ein kleiner Programmhinweis für alle, die es noch nirgendwo anders gelesen haben: Ivan Klasnic wurde relativ kurzfristig als Gast für die ARD-Talkshow "Beckmann" verpflichtet. Heute mittag war er auf der Homepage der Sendung noch nicht angekündigt, das wurde mittlerweile geändert. Demnach wird der "Killer" nicht allein kommen, sondern seine Frau Patricia, seinen Bruder Josip und einen Anwalt mitbringen. Thema: Natürlich die Klage gegen Werders Mannschaftsarzt Dr. Dimanski. Eigentlich sehe ich Beckmanns Weichspül-Talk ja nicht gerne, aber die Ausgabe heute Abend um 22.45 Uhr werde ich mir wohl nicht entgehen lassen. Mal gucken, ob Ivan die Tür zur Vertragsverländerung noch ein wenig mehr zustößt.
Klasnic in den Medien, Teil zwei: Der Spiegel berichtet heute auf mehreren Seite über den Fall Klasnic. Habe den Artikel noch nicht gelesen, kann also auch nicht mehr dazu sagen. Einfach mal selber reinschauen, wird schon keine Zeitverschwendung sein.
Klasnic in den Medien, Teil zwei: Der Spiegel berichtet heute auf mehreren Seite über den Fall Klasnic. Habe den Artikel noch nicht gelesen, kann also auch nicht mehr dazu sagen. Einfach mal selber reinschauen, wird schon keine Zeitverschwendung sein.
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Mittwoch, Oktober 31, 2007
Siegen und Feiern wie die Großen
Werders Amateure lieferten gestern ein großartiges Pokalspiel gegen den FC St. Pauli ab. Und auch nach dem Spiel wurde gefeiert wie bei den Großen:
Hinsetzen!
Aufstehen!
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Dienstag, Oktober 30, 2007
Das Comeback eines Weltstars.
In ein paar Stunden wird die U23-Mannschaft Werders in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den FC St. Pauli spielen. An sich schon eine attraktive Begegnung mit einer Prise Derbycharakter, wurde dieses Spiel was das öffentliche Interesse angeht durch eine Nachricht noch aufgewertet:
Ivan "der Killer" Klasnic betritt erstmals wieder den Rasen des Weserstadions, um ein Pflichtspiel zu absolvieren. Vor ein paar Tagen hatte er in einem Freundschaftssppiel schon 45 Minuten für die Werder-Reserve absolviert und sogar zwei Buden gemacht, nun ist er der erste Fußballprofi überhaupt, der nach einer Nierentransplantation wieder seinem Job nachgehen kann.
Der Zufall will es, dass Klasnic sein erstes "richtiges" Match gegen sein Ex-Team vom Hamburger Kiez bestreitet. Gelegenheit, mal auf die Zeit des Killer in braun-weiß zurückzublicken:
Vier Jahre trat der Kroate für St. Pauli in der zweiten Liga gegen den Ball. Von 1997 bis 2001 machte er immerhin 95 Ligaspiel für die Hamburger und schoss darin 26 Tore. In seiner letzten Saison für St. Pauli war er mit zehn Buden maßgeblich am Erreichen des dritten Tabellenplatzes und dem damit verbundenen Aufstieg in die erste Liga beteiligt.
Noch heute trauern die Fans des Kiezclubs dem Stürmer mit dem Killerinstinkt nach. Wer das nicht glaubt, dem empfehle ich per Kommentarfunktion eine Nachfrage beim Sofa-Experten Dr. Selzsam.
Ivan selbst ist nicht gerade überglücklich, ausgerechnet gegen seinen früheren Verein sein Comeback geben zu "müssen", sagte aber auf werder.de: "Ich habe elf Monate darauf hingearbeitet, dabei zu sein. St. Pauli ist in meinem Herzen. Aber ich kann es auch nicht ändern, dass es jetzt ausgerechnet gegen sie geht."
Eine persönlich Anmerkung zum Schluss: Ich freue mich sehr, dass Klasnic es tatsächlich und schneller als gemeinhin angenommen geschafft hat, sich wieder in den Profifußball zu kämpfen. Ich war ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass Werder in zwar wieder rankommen lässt, im Endeffekt aber nicht allzu sehr auf ihn baut. Nun ist diese Annahme widerlegt. Manchmal freue ich mich, auf der falschen Spur gewesen zu sein...
Ivan "der Killer" Klasnic betritt erstmals wieder den Rasen des Weserstadions, um ein Pflichtspiel zu absolvieren. Vor ein paar Tagen hatte er in einem Freundschaftssppiel schon 45 Minuten für die Werder-Reserve absolviert und sogar zwei Buden gemacht, nun ist er der erste Fußballprofi überhaupt, der nach einer Nierentransplantation wieder seinem Job nachgehen kann.
Der Zufall will es, dass Klasnic sein erstes "richtiges" Match gegen sein Ex-Team vom Hamburger Kiez bestreitet. Gelegenheit, mal auf die Zeit des Killer in braun-weiß zurückzublicken:
Vier Jahre trat der Kroate für St. Pauli in der zweiten Liga gegen den Ball. Von 1997 bis 2001 machte er immerhin 95 Ligaspiel für die Hamburger und schoss darin 26 Tore. In seiner letzten Saison für St. Pauli war er mit zehn Buden maßgeblich am Erreichen des dritten Tabellenplatzes und dem damit verbundenen Aufstieg in die erste Liga beteiligt.
Noch heute trauern die Fans des Kiezclubs dem Stürmer mit dem Killerinstinkt nach. Wer das nicht glaubt, dem empfehle ich per Kommentarfunktion eine Nachfrage beim Sofa-Experten Dr. Selzsam.
Ivan selbst ist nicht gerade überglücklich, ausgerechnet gegen seinen früheren Verein sein Comeback geben zu "müssen", sagte aber auf werder.de: "Ich habe elf Monate darauf hingearbeitet, dabei zu sein. St. Pauli ist in meinem Herzen. Aber ich kann es auch nicht ändern, dass es jetzt ausgerechnet gegen sie geht."
Eine persönlich Anmerkung zum Schluss: Ich freue mich sehr, dass Klasnic es tatsächlich und schneller als gemeinhin angenommen geschafft hat, sich wieder in den Profifußball zu kämpfen. Ich war ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass Werder in zwar wieder rankommen lässt, im Endeffekt aber nicht allzu sehr auf ihn baut. Nun ist diese Annahme widerlegt. Manchmal freue ich mich, auf der falschen Spur gewesen zu sein...
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Dienstag, Juni 26, 2007
Ivan in Aktion.
Gestern war ich für bremen4u mal wieder in der Soccerworld Habenhausen, einer dieser mittlerweile unzähligen kommerziellen Fußballhallen. Eigentlich laufen meine Besuche da immer gleich ab: Langweilige Spiele gucken, paar Fotos machen, sich über Leute wundern, die die Soccerworld-Liga mindestens für so wichtig halten wie die Champions League und dann wieder nach Hausen radeln.
Diesmal passierte aber tatsächlich etwas Interessantes: Ivan Klasnic kam rein, Sambas über der Schulter, schnappte sich ein Trikot des Teams Volleybär, mit deren Kapitän er offenbar gut befreundet ist, und kickte mal ne Runde mit.
Nach kurzer Recherche erfuhr ich, dass der Killer wohl öfter vorbeikommt und sogar schon montags bei Volleybär mitgespielt hat, wenn Werder später in der Woche noch Europapokal-Spiele hatte. Ob sein Arbeitgeber das wohl gutheißen würde, wenn er davon wüsste?
Ich dachte mir, dass es doch schön wäre, wenn bremen4u mal ne nette Exklusiv-Geschichte über den fremdkickenden Ivan im Blatt hätte und wollte gleich ein schönes Foto von ihm machen. Pustekuchen, Klasnic drohte im Falle des Geknipstwerdens gegenüber der Geschäftsführerin der Soccerworld mit einstweiliger Verfügung, also hab ich es lieber gleich gelassen.
Aber was ist von sowas zu halten? Ein Profi, der nen Haufen Kohle mit Fußballspielen verdient, riskiert bei so einem Feierabendkick womöglich eine Verletzung und eiert dann, wenn es richtig um was geht, wie eine alte Oma über den Platz? Könnte wohl passieren. Aber das ist Ivan anscheinend egal, Kicken findet er wohl einfach zu geil. Einerseits ziemlich fragwürdig, andererseits aber auch schon wieder sympathisch.
Diesmal passierte aber tatsächlich etwas Interessantes: Ivan Klasnic kam rein, Sambas über der Schulter, schnappte sich ein Trikot des Teams Volleybär, mit deren Kapitän er offenbar gut befreundet ist, und kickte mal ne Runde mit.
Nach kurzer Recherche erfuhr ich, dass der Killer wohl öfter vorbeikommt und sogar schon montags bei Volleybär mitgespielt hat, wenn Werder später in der Woche noch Europapokal-Spiele hatte. Ob sein Arbeitgeber das wohl gutheißen würde, wenn er davon wüsste?
Ich dachte mir, dass es doch schön wäre, wenn bremen4u mal ne nette Exklusiv-Geschichte über den fremdkickenden Ivan im Blatt hätte und wollte gleich ein schönes Foto von ihm machen. Pustekuchen, Klasnic drohte im Falle des Geknipstwerdens gegenüber der Geschäftsführerin der Soccerworld mit einstweiliger Verfügung, also hab ich es lieber gleich gelassen.
Aber was ist von sowas zu halten? Ein Profi, der nen Haufen Kohle mit Fußballspielen verdient, riskiert bei so einem Feierabendkick womöglich eine Verletzung und eiert dann, wenn es richtig um was geht, wie eine alte Oma über den Platz? Könnte wohl passieren. Aber das ist Ivan anscheinend egal, Kicken findet er wohl einfach zu geil. Einerseits ziemlich fragwürdig, andererseits aber auch schon wieder sympathisch.
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