Braucht Werder noch einen richtig guten Angreifer oder vielleicht doch nicht? Diese Frage scheint momentan die bedeutendste zu sein in der Saisonvorbereitung der Grün-Weißen.
Schaaf und Allofs äußern sich nur äußerst widerwillig und undurchschaubar zu Transferaktivitäten, dafür sind aus dem Kreis der Spieler umso deutlichere Stimmen zum Thema "Top-Stürmer für Werder?" zu vernehmen.
Vor knapp einer Woche teilte Stürmer Markus Rosenberg Reportern der Bild mit, er sei der Meinung, dass Werders Sturm auch ohne Neuzugang durchschlagskräftig genug sein werde. Almeida, Sanogo, Harnik und er selbst - das reiche für Bundesliga und Champions League.
Nun hat Mannschaftskamerad Torsten Frings den Kollegen der Sport-Bild etwas ganz anderes gesagt. Heute erschien ein Interview mit Werders Vize-Kapitän, in dem er die Verpflichtung eines zusätzlichen Angreifers geradezu fordert:
"Wenn man die Bilanz unserer Stürmer sieht, dann kann man mit der Ausbeute zufrieden sein. Fast alle haben zehn oder mehr Tore geschossen und den Weggang von Miroslav Klose zu den Bayern gut aufgefangen. Man hat nicht gemerkt, dass er weg war. Richtig ist aber auch: Um uns weiter zu verbessern, müssen wir einen Top-Stürmer holen", so Frings, bei Werder wohl einer der einflussreichsten Spieler.
Tja, Einigkeit sind anders aus. Ich neige übrigens dazu, Frings Recht zu geben. Bei Rosenberg ist zu vermuten, dass er eher zusätzliche Konkurrenz fürchtet, als tatsächlich davon überzeugt zu sein, dass Werder einen meisterlichen und für die CL reifen Sturm hat. Frings sieht das sicher objektiver.
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Mittwoch, Juli 16, 2008
Donnerstag, Juni 12, 2008
Läuft von alleine.
Zwar schon einen Tag alt, aber zu schön, um nicht doch noch empfohlen zu werden: ein köstliches Interview der Süddeutschen Zeitung mit Torsten Frings und Michael Ballack. Zur Einstimmung hier mal die ersten Zeilen:
SZ: Herr Ballack, Herr Frings, wie lange kennen Sie sich eigentlich?
Torsten Frings: Wir haben mal in der U21 zusammengespielt. Wann war das genau?
Michael Ballack: Der Torsten kam ein bisschen später dazu als ich. Ich war damals ja schon ein gestandener Spieler in der U21, Torsten war noch ein Jungspund.
Frings: Von wegen, ich hab’ im Gegensatz zu dir schon Bundesliga gespielt...
Ballack:...ja, Bundesliga, aber eben nicht in der Auswahl.
Frings: Ich bin als junger Spieler halt verkannt worden.
Ballack: Aber du hast doch auch nicht erste Liga gespielt damals.
Frings: Wieso hab’ ich nicht erste Liga gespielt?
Ballack: War Alemannia Aachen vielleicht in der ersten Liga?
Frings: Wieso Aachen? Ich war da schon in Bremen! Ich habe Bundesliga gespielt, da warst du noch mit Chemnitz in der Regionalliga.
Ballack: Ich war da schon Meister.
Frings: Mit der Jugend, oder was?
Ballack: Nein, mit Kaiserslautern, aber das war später (1998; Anm. d. Red.), da hast du recht.
SZ: Brauchen Sie uns noch? Wir können auch gehen.
[via]
SZ: Herr Ballack, Herr Frings, wie lange kennen Sie sich eigentlich?
Torsten Frings: Wir haben mal in der U21 zusammengespielt. Wann war das genau?
Michael Ballack: Der Torsten kam ein bisschen später dazu als ich. Ich war damals ja schon ein gestandener Spieler in der U21, Torsten war noch ein Jungspund.
Frings: Von wegen, ich hab’ im Gegensatz zu dir schon Bundesliga gespielt...
Ballack:...ja, Bundesliga, aber eben nicht in der Auswahl.
Frings: Ich bin als junger Spieler halt verkannt worden.
Ballack: Aber du hast doch auch nicht erste Liga gespielt damals.
Frings: Wieso hab’ ich nicht erste Liga gespielt?
Ballack: War Alemannia Aachen vielleicht in der ersten Liga?
Frings: Wieso Aachen? Ich war da schon in Bremen! Ich habe Bundesliga gespielt, da warst du noch mit Chemnitz in der Regionalliga.
Ballack: Ich war da schon Meister.
Frings: Mit der Jugend, oder was?
Ballack: Nein, mit Kaiserslautern, aber das war später (1998; Anm. d. Red.), da hast du recht.
SZ: Brauchen Sie uns noch? Wir können auch gehen.
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Mittwoch, April 16, 2008
Freitag, Januar 11, 2008
"Ach du Scheisse" - Klinsmann zu den Bayern
Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann trainiert ab Mitte 2008 den FC Bayern München. So steht es zumindest seit eben auf Spiegel online. Ob er das Zeug dafür hat? Bestimmt. Ob er aber dauerhaft zwischen den vielzähligen starken Egos ehemaliger Bayernstars wie Rummenige, Beckenbauer, Breitner & Co. seine eigenen Vorstellungen durchsetzen kann - die Zeit wird es zeigen. Um 16.00 gibt es die Pressekonferenz, dann wissen wir zumindest schon einmal mehr über Hintergründe, Ziele, Motive.
Nach einer kurzen telefonischen Redaktionssitzung mit Sofa-Experten Jensen fiel dieser folgendes Fazit: "Hm. Das verspricht zumindest spannend zu werden." Ähnlich scheinen es mehr als Zehntausend Spiegel-Besucher bei einer Abstimmung zu sehen. Es gab da wohl selten so ein ausgeglichenes Bild. Frage: "Wird Klinsmann als Trainer in Bayern Erfolg haben?" In der untenstehenden Grafik die Antworten.

Und was sagt die Fußball-Öffentlichkeit? Uns' Torsten Frings: "Das interessiert mich nicht. Das interessiert mich wirklich nicht." Aber noch besser finde ich das Zitat von Klinsmanns Mutter Martha (Wer ruft eigentlich immer gleich in der Bäckerei an?): "Nee, das habe ich noch nicht gewusst. Ach du Scheisse."
Donnerstag, Oktober 25, 2007
Selbstbewusstsein made in Bremen.
Torsten Frings in einem Artikel auf spon zu seinem derzeitigen Leistungsstand:
"Ich bin immer noch nicht ganz fit. Das dauert noch ein paar Spiele. Aber was ich im Moment bringe, reicht auch."
"Ich bin immer noch nicht ganz fit. Das dauert noch ein paar Spiele. Aber was ich im Moment bringe, reicht auch."
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Mittwoch, Juli 25, 2007
Glück im Unglück.
Werder.de hat mir gerade die beste Fußballnachricht der letzten Tage bescherrt:
FRINGS HAT DOCH KEINEN KREUZBANDRISS!!!
Ich sag mal Schwein gehabt. Jetzt fällt er "nur" sechs Wochen aus, das ist gerade so zu verschmerzen. Gut, dass Allofs und Schaaf hart geblieben sind und Andreasen nicht gehen durfte.
FRINGS HAT DOCH KEINEN KREUZBANDRISS!!!
Ich sag mal Schwein gehabt. Jetzt fällt er "nur" sechs Wochen aus, das ist gerade so zu verschmerzen. Gut, dass Allofs und Schaaf hart geblieben sind und Andreasen nicht gehen durfte.
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